Projekt-Diagnose

Das Projekt läuft noch. Vorwärts geht es trotzdem nicht.

Der Status ist grün, der Termin verschiebt sich trotzdem. Die Projekt-Diagnose klärt, was Ihr Vorhaben tatsächlich blockiert – bevor weiter an Symptomen gearbeitet wird.

ca. 3 Wochen
Dauer im Standardfall, abhängig von der Verfügbarkeit der Beteiligten
3.000 €
im Standardumfang, ein klar abgegrenzter Projektbereich
6
Ordnungsdimensionen, keine davon vorab als Ursache gesetzt
Die Ausgangslage

Die Symptome sind meistens bekannt. Die Ursache nicht.

Der Projektstatus ist grün. Trotzdem wird der nächste Termin verschoben.

Die Projektleitung sagt, die Lage sei unter Kontrolle. Gleichzeitig fehlen Fachbereichen Informationen, Entscheidungen bleiben liegen, und aus unterschiedlichen Richtungen kommen unterschiedliche Erklärungen dafür, warum es nicht vorangeht. Das Projekt läuft noch – aber das Vertrauen in die bisherigen Erklärungen beginnt zu schwinden.

Festgefahrene Projekte erkennt man selten an einem einzelnen Problem. Typische Signale sind:

→Meilensteine oder Go-live-Termine werden wiederholt verschoben
→Die Projektkosten steigen, ohne dass der Fortschritt dazu passt
→Fachbereiche warten auf Informationen oder Entscheidungen
→Statusberichte vermitteln ein anderes Bild als die Wahrnehmung der Beteiligten
→Meetings und Aufgabenlisten nehmen zu, ohne dass mehr Bewegung entsteht
→Anforderungen und Erwartungen verschiedener Bereiche laufen auseinander
→Entscheidungen bleiben offen oder werden immer wieder neu diskutiert
→Beteiligte verlieren Vertrauen, Akzeptanz oder Motivation

Jedes einzelne Symptom lässt sich erklären. Schwierig wird es, wenn mehrere davon gleichzeitig auftreten und niemand mehr belastbar sagen kann, was das Projekt tatsächlich blockiert. Noch ein Statusmeeting oder eine weitere Maßnahmenliste löst das selten. Bevor an Lösungen gearbeitet wird, muss geklärt werden, wo die Störung liegt.

Was Sie davon haben

Nach der Diagnose wissen Sie, was Ihr Projekt tatsächlich blockiert und was jetzt geklärt werden muss.

Drei Antworten, mit denen Sie wieder handlungsfähig werden:

  1. 01

    Welche Ursachen Ihr Projekt tatsächlich blockieren – nicht, welche Symptome sichtbar sind.

  2. 02

    Welche dieser Probleme zuerst gelöst werden müssen, weil die anderen daran hängen.

  3. 03

    Welche Entscheidungen jetzt anstehen, damit das Projekt wieder vorankommt – und wer sie treffen muss.

Dafür entsteht ein unabhängiges Bild der tatsächlichen Projektsituation – nicht nur aus dem Projektplan oder dem aktuellen Statusbericht.

Der Ansatz

Sechs Bereiche entscheiden, ob ein Projekt trägt.

Die Diagnose betrachtet das Projekt vollständig entlang von sechs Ordnungsdimensionen. Keine davon wird vorab als Ursache festgelegt – wer mit einer fertigen Hypothese in eine Diagnose geht, läuft Gefahr, genau diese Hypothese bestätigt zu finden. Deshalb steht am Anfang keine Lösung, sondern eine vollständige Durchsicht.

01 · Ziel

Worauf läuft das hinaus?

Was soll tatsächlich erreicht werden – und teilen Sponsor, Projektleitung und Beteiligte dasselbe Verständnis davon?

02 · Entscheidung

Wer entscheidet was?

Welche Entscheidungen fehlen? Wo entstehen Wartezeiten oder immer wiederkehrende Diskussionen?

03 · Verantwortung

Wer trägt das Ergebnis?

Wer verantwortet Ergebnisse – nicht nur einzelne Aufgaben? Wo entstehen Lücken oder Abhängigkeiten?

04 · Steuerung

Woran sehen Sie den Fortschritt?

Bildet das Reporting die Arbeit ab – oder wird der Projektstand erst für den nächsten Lenkungskreis hergestellt?

05 · Kommunikation

Kommt an, was ankommen muss?

Erreichen relevante Informationen die richtigen Menschen rechtzeitig und in einer Form, mit der sie arbeiten können?

06 · Interessen

Wer gewinnt, wer verliert?

Welche Interessen, Abhängigkeiten oder Widerstände beeinflussen das Projekt – offen oder verdeckt?

Ablauf

So läuft die Projekt-Diagnose ab.

Im Standardfall rund drei Wochen. Die genaue Dauer hängt vor allem davon ab, wie schnell die relevanten Beteiligten verfügbar sind.

01

Projektkontext und Unterlagen verstehen

Zuerst sichte ich, was es bereits gibt: Projektauftrag, Zieldefinitionen, Termin- und Meilensteinplanung, Statusberichte, Aufgaben- und Entscheidungslisten, Organisationsstrukturen.

Damit entsteht ein Bild davon, wie das Projekt offiziell organisiert und dargestellt wird.

02

Projektrealität aufnehmen

Gespräche mit dem Projektsponsor, der Projektleitung und ausgewählten zentralen Beteiligten. Je nach Situation gehört ein Vor-Ort-Einblick von einem halben bis ganzen Tag dazu.

Dabei geht es nicht darum, Personen zu bewerten, sondern zu verstehen, wie das Projekt tatsächlich funktioniert: Wo entstehen Wartezeiten? Wo fehlen Informationen? Welche Entscheidungen hängen? Welche Strukturen funktionieren – und welche existieren nur auf dem Papier?

03

Widersprüche und Blockaden analysieren

Dokumentation, Aussagen und beobachtbare Projektrealität werden miteinander abgeglichen und entlang der sechs Ordnungsdimensionen strukturiert.

So wird aus einzelnen Symptomen ein Gesamtbild.

04

Projekt-Röntgenbild erstellen

Die Ergebnisse werden zum Projekt-Röntgenbild verdichtet – der kompakten Management-Fassung der Diagnose. Was darin steht, sehen Sie im nächsten Abschnitt.

05

Diagnose mit dem Sponsor auswerten

Zum Abschluss besprechen wir die Erkenntnisse gemeinsam. Nicht als Präsentation um der Präsentation willen, sondern entlang einer Frage: Was muss jetzt geklärt, entschieden oder verändert werden, damit das Projekt wieder handlungsfähig wird?

Das Ergebnis

Das Projekt-Röntgenbild.

Das vollständige Ergebnis der Diagnose in einem Dokument – geschrieben für den, der damit entscheiden muss, nicht für das Archiv. Es gibt keinen zweiten, ausführlicheren Bericht daneben: die diagnostischen Befunde stehen hier drin, nicht in einem Anhang.

Inhalt
  • Befunde und Ursachen je relevanter Ordnungsdimension – was in Ziel, Entscheidung, Verantwortung, Steuerung, Kommunikation und Interessen tatsächlich gefunden wurde
  • Die wesentlichen Blockaden und ihre Zusammenhänge – welches Problem an welchem hängt, und wo der Knoten wirklich sitzt
  • Prioritäre Risiken
  • Die notwendigen nächsten Entscheidungen – und wer sie treffen muss
  • Benötigte Inputs und Voraussetzungen, damit diese Entscheidungen überhaupt getroffen werden können
  • Mögliche Gegenmaßnahmen
  • Die Konsequenzen eines unveränderten Weiter-so
Belegbarkeit

Woher jede Aussage kommt

Jede Aussage ist gekennzeichnet als Beleg, Ableitung oder Annahme. Sie sehen also, was durch Unterlagen oder mehrere übereinstimmende Aussagen gedeckt ist – und was meine Einschätzung ist.

Beides hat seinen Platz in einer Diagnose, aber nicht denselben. Eine Annahme als Befund zu verkaufen wäre bequem und genau der Fehler, den Sie schon kennen.

Abgrenzung

Was die Projekt-Diagnose ausdrücklich nicht ist.

Kein Audit der Projektleitung

Die Diagnose beginnt nicht mit der Annahme, dass das Projektmanagement das Problem ist, und sie soll keinen Projektleiter ersetzen. Eine Blockade kann genauso in fehlenden Entscheidungen des Sponsors liegen, in widersprüchlichen Zielen, unklaren Verantwortungen, ungeeigneter Steuerung, Kommunikationsproblemen oder unterschiedlichen Interessen.

Die Projektleitung besitzt häufig einen großen Teil des notwendigen Projektwissens – und ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der Diagnose, nicht ihr Gegenstand.

Kein technisches Gutachten

Wenn die Ursache bereits eindeutig feststeht – eine konkrete Schnittstelle funktioniert nicht, oder es fehlen schlicht operative Ressourcen –, brauchen Sie möglicherweise Spezialisten oder zusätzliche Kapazität, aber keine strukturelle Projekt-Diagnose.

Das sage ich Ihnen im Discovery Call, nicht nach drei Wochen.

Passt das für Ihre Situation?

Wann eine Diagnose sinnvoll ist – und wann nicht.

Das Angebot richtet sich an Projektsponsoren und Entscheider, die Verantwortung für ein relevantes Vorhaben tragen und merken, dass die bisherigen Erklärungen nicht mehr ausreichen.

Besonders sinnvoll

passt
  • Mehrere Bereiche oder Personen sind beteiligt
  • Probleme treten wiederholt auf, nicht einmalig
  • Ursache und Wirkung lassen sich nicht mehr eindeutig trennen
  • Die Erklärungen für die Verzögerung widersprechen sich
  • Das Vorhaben ist relevant genug, dass ein Scheitern wehtut

Dann brauchen Sie etwas anderes

passt nicht
  • Ein rein technisches Problem, das bereits klar identifiziert ist
  • Reiner Ressourcenmangel – es fehlen schlicht Hände
  • Zu geringe organisatorische Komplexität
  • Kein Zugang zu den relevanten Unterlagen und Beteiligten
  • Gebraucht wird zusätzliche operative Projektmanagement-Kapazität

Eine Voraussetzung ist nicht verhandelbar: der Zugang zur Projektrealität.

Dazu gehören die relevanten Unterlagen sowie Gespräche mit der Projektleitung und ausgewählten Beteiligten. Ohne diesen Zugang wäre eine belastbare Diagnose nicht seriös möglich – dann sage ich ab, statt ein Ergebnis zu liefern, das niemand tragen kann.

Investment

Was die Projekt-Diagnose kostet.

3.000 €im Standardumfang · netto
ca. 3 Wochen · ein Ergebnis, das Sie behalten

Der Standardumfang betrachtet einen klar abgegrenzten Projekt- bzw. Problembereich mit den dafür relevanten Schlüsselpersonen. Darin enthalten sind die Sichtung der Unterlagen, die Gespräche, die Analyse, das Projekt-Röntgenbild und die gemeinsame Auswertung mit dem Sponsor.

Bei deutlich größerem Untersuchungsumfang – etwa einer hohen Zahl notwendiger Interviews, mehreren Standorten oder einer wesentlich komplexeren Projektstruktur – stimmen wir den Umfang vor der Beauftragung individuell ab. Nicht während der Arbeit, nicht danach.

Was nach der Diagnose folgt – Strukturierung, Begleitung –, entscheiden Sie mit dem Röntgenbild in der Hand. Die Diagnose steht für sich und verpflichtet zu nichts.

Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.

Der Vergleich, der zählt

Die Alternative zur Diagnose ist nicht kostenlos.

Wenn ein Projekt weiterläuft, ohne dass seine tatsächlichen Blockaden verstanden werden, entstehen die Kosten meist an Stellen, die im Projektbudget nur teilweise sichtbar sind.

Interne Mitarbeiter arbeiten weiter im Projekt. Meetings finden statt. Entscheidungen werden vertagt. Externe Partner bleiben gebunden. Termine verschieben sich. Fachbereiche planen um. Und mit jeder weiteren Verschiebung kann Akzeptanz verloren gehen.

Die relevante Frage ist deshalb nicht nur, was eine Projekt-Diagnose kostet – sondern auch: Was kostet es, wenn das Projekt die nächsten drei Monate genauso weiterläuft wie heute?

Discovery Call vereinbaren 30 Minuten, kostenlos. Direkt im Kalender buchbar – wir klären, was gerade passiert und ob eine Projekt-Diagnose das richtige Instrument ist. Eine Analyse ist das noch nicht.
Discovery Call

30 Minuten, kostenlos – direkt buchen.

Wir klären, was in Ihrem Projekt gerade passiert, ob eine Projekt-Diagnose das richtige Instrument ist und wo sie Ihnen nichts bringen würde. Eine Analyse ist das noch nicht: die beginnt mit der beauftragten Diagnose.

Terminbuchung über Zeeg

Die Buchung läuft über Zeeg (Zeeg GmbH, Hosting in der EU). Beim Laden übermittelt Ihr Browser Ihre IP-Adresse an Zeeg. Deshalb wird nichts geladen, bevor Sie zustimmen.

Lieber ohne Einbettung? Buchungsseite direkt bei Zeeg öffnen · Datenschutzerklärung

Kein passender Termin dabei oder erst einmal nur eine Frage? Schreiben Sie mir – das Kontaktformular bleibt der Weg für alles, was keine Terminbuchung ist.